Home Server Fernwartung mit LogMeIn

LogMeIn bietet die Möglichkeit, kostenlos den heimischen Server über einen Internet Browser zu steuern. Die Lösungen LogMeIn Free kommt ohne lästige Konfiguration von DSL Router oder Firewall aus, was die Arbeit erheblich vereinfacht und auch ohne große Fernwartungs Kenntnisse eingesetzt werden kann. Eine Dateiübertragung zwischen den beiden Rechnern ist ebenfalls enthalten und übersichtlich dargestellt. Wenn beide Seiten eine DSL Leitung verwenden ist eine Dateiübertragung abhängig von der Größe der zu übertragenden Dateien sehr schnell.

Für die Nutzung von LogMeIn Free wird ein Benutzeraccount benötigt, der auf der Webseite von LogMeIn erstellt werden muss. Nach erfolgreicher Registrierung für LogMeIn Free kann man die Software für den Home Server herunterladen.

Nach der ersten Anmeldung auf Computer hinzufügen klicken:

Auf der folgenden Seite bietet LogMeIn verschiedene Fernwartungsprodukt an.
Hier LogMeIn Free auswählen und auf weiter klicken:

Da die Installation nicht auf dem lokalen Rechner ausgeführt werden soll, am besten die Datei direkt auf ein freigegebenes Verzeichnis auf dem Homeserver speichern oder später dort hin kopieren.

Für die Installation wird der Remotedesktop Client benötigt, der unter Zubehör im Startmenü zu finden ist:

Jetzt kann die Remotedesktopverbindung aufgebaut werden:

Die zuvor heruntergeladenen Installationsdatei auf dem Heimserver ausführen:

Zustimmen der Nutzungsbedingungen für LogMeIn:

Art der Installation auswählen (Standard reicht aus):

Einen eindeutigen Namen für den Heimserver vergeben:

Wer mag, kann den Zielordner anpassen:

Der Assistent hat jetzt genügend Informationen und kopiert die Dateien in das zuvor ausgewählte Verzeichnis:

Im Anschluss wird der Dienst gestartet:

Abschluss der Installation:

Nach der Installation von LogMeIn auf dem Home Server, wird die Anwendung für die lokale Konfiguration automatisch rechts in der Taskleiste angezeigt:

Die Remotedesktopverbindung kann jetzt beendet und von einem beliebigen Rechner der Zugriff auf den Home Server getestet werden.

Dazu wieder auf der LogMeIn Webseite anmelden und den Home Server auswählen:

Nach Auswahl kann die Remotesteuerung über den Punkt Fernbedienung gestartet werden:

Bestätigungsmeldung für den Start der Remotesteuerung:

Die Anmeldeinformationen werden vor der eigentlichen Windows Anmeldemaske angefordert:

Die Verbindung zum heimischen Server ist nun aufgebaut:

Die Toolbar von LogMeIn bietet viele Möglichkeiten, die Darstellung zu verbessern oder bei geringer Bandbreite die Qualität zu mindern, um z.B. die Zeit zwischen lokalem Klick und Ausführung des Klicks auf dem entfernten Rechner zu verringern.

Wem dies nicht genug ist, kann mit der kostenpflichtigen Version LogMeIn Pro zusätzlich den Heimdrucker von Unterwegs nutzen oder den Sound des PC’s (z.B. iTunes oder Windows Media Player) im Büro hören. Alle kostenpflichtigen Produkte von LogMeIn werden als „Software as a Service“ (SasS) angeboten. SaaS ist eine neue Art der Lizensierung. Die Software wird nur für einen bestimmten Zeitraum (z.B. 1 Jahr) zur Verfügung gestellt. Im Anschluss muss das entsprechende Produkt wieder bezahlt werden. Im Prinzip ähnlich wie Mieten.

Mehr Informationen zur kostenlosen Version von LogMeIn gibt es hier.
Informationen zur Pro Version gibt es hier.


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1 Kommentar Kommentar schreiben

  1. #1Hans am 12.10.2012 22:27

    Ich benutze Logmein, ein Fernsteuerungsprogramm, mit dem ich auf Reisen Zugriff auf meinen Computer habe. Ebenso verwende ich Zone Alarm. ZA ist in der Grundeinstellung gegen Zugriff von außen geschützt, d.h. man kann keine Einstellungen ändern oder z.B. bei der Frage zur Zulassung der Aktion eines Programms die OK taste drücken. So hängt dann in der rechten unteren Ecke ständig die Aufforderung von ZA etwas zu tun, was aber nicht möglich ist. Das ist sehr lästig und kann u.U. sogar behindern, weil dieses Pop-up Teile des darunter liegenden Programm-Bildschirms abdeckt, so dass man nicht lesesn kann, was darunter steht. Früher gab es bei den Programm-Einstellungen die Position „Allow Application Interaction“, mit der man diese Funktion aufheben konnte. Die finde ich jetzt nicht mehr. Gibt es eine Entsprechung bei ZA 10.2.0078?

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