Hyper-V Sicherung mit Backup Exec 12.5

Backup Exec 12.5, die neuste Version von Symantecs Datensicherung für Server bietet als erstes Sicherungswerkzeug Unterstüzung für virtuelle Maschienen auf Windows Server 2008 Hyper-V Basis sowie Hyper-V Server 2008.

Über die Administrationskonsole von Backup Exec kann eine direkte Auswahl der zu sichernden virtuellen Maschienen oder des gesamten Hyper-V Servers erfolgen.

Nach Auswahl der zu sichernden Elemente, kann im linken Bereich unterhalb von Einstellungen die gewünschte Sicherungsmethode für Microsoft Virtual Server ausgewählt werden.

Während die  Sicherung ausgeführt wird, kann der aktuelle Stand über den Bereich „Ausftragsüberwachung“ in der Adminkonsole eingesehen werden.

Nach Beendigung finden man im Auftragsverlauf ein Sicherungsprotokol und Informationen zum Ablauf der Sicherung.

Der Ordner, in dem die Sicherung abgelegt wurde (Backup-to-Disk) enthält die VHD Datei der gesicherten Maschiene sowie die Einstellungsdatei der virtuellen Maschiene für Hyper-V.

Fazit: Symantec Backup Exec 12.5 bietet eine einfache und sehr leichte Möglichkeit Virtual Server Produkte von Microsoft zu sichern und wiederherzustellen.

Eine Testversion von Backup Exec 12.5 kann hier heruntergeladen werden.


Empfehle die Anleitung anderen :


14 Kommentare Kommentar schreiben

  1. #1Fabian am 9.9.2009 11:11

    Ist das Backup Exec auf einen seperaten Server installiert oder läuft es unter einem Hyper-V Host? Geht das überhaupt? Und weisst du zufällig ob man auch SCSI Geräte anteuern kann als VM?

  2. Bjoern am 9.9.2009 11:42

    Ich nutze Bachup Exec auf einem seperaten Server. Auf dem Hyper-V Host ist lediglich der Remote Agent von Backup Exec. Ob die VM virtuelle IDE oder SCSI Festplatten nutzt spielt meines Wissens keine Rolle da die Kommunikation ja über den Host erfolgt und dieser sogesehen die Sicherung vornimmt.

  3. Fabian am 9.9.2009 15:06

    Okay danke das at mir schon geholfen.
    Wie lange braucht so eine Sicherung?

  4. Bjoern am 9.9.2009 16:37

    Das ist abähngig von der Größe der VHD Datei. Bei dynamischen, virtuellen Festplatten geht es definitv schneller als bei festen. Eine 20 GB VHD Datei habe ich in weniger als 10 Minuten sichern können.

  5. Fabian am 9.9.2009 17:35

    Ich danke dir für die Auskunft. Ist echt ein super anlaufpunkt um sich mit Hyper-V zu beschäftigen. Weiter so und Danke für die Antworten!!!

  6. #2Daniel am 25.10.2009 10:44

    Hallo,

    ich bin durch Zufall auf Dein Blog gestoßen.
    Wir setzen auch Hauptsächlich Backup-Exec zur Sicherung von Windows-Systemen ein.

    Allerdings werden wir immer unzufriedener bzgl. des Support, der 20 Millionen Hotfixes und der marketing-mäßig super angepriesenen Features, die dann „live“ nicht so doll einsetzbar sind.

    Mit dem HyperV-Agent lassen sich die Maschinen wirklich gut sichern – die GRT-Sicherung hingegen wird z.B. derzeit beim 2008 R2 nicht unterstützt, was man nur durch aufwändiges Recherchieren widersprüchlicher Dokumente von Symantec herausfindet … oder es dann merkt, wenn man es im Labor testet 😉

    Ein weiteres Problem ist in meinen Augen, dass bei der GRT-Wiederherstellung unbeding ein temporärer Ordner mit mind. genauso viel Kapazität der virtuellen Maschine benötigt wird und die Sicherung dadurch (soviel ich feststellen konnte) sehr stark verzögert wird (auf 2008 nicht R2, wo dies möglich ist).

    Wir haben uns daher derzeit dafür entschieden, keine GRT-Sicherungen durchzuführen sondern nur die virtuelle Maschine „als Image“ inkl. Konfig. zu sichern und mit Schattenkopien und/oder VHDmounter zu arbeiten.
    (ausgenommen bei Exchange)

    Ein weiterer Punkt ist, dass eine GRT-Sicherung nur Funktioniert, wenn B2D eingesetzt wird – bei B2T nicht.

    Und noch ein Punkt (bei 2008 nicht R2 z.B.) ist, dass z.B. der Exchange-DB Postfach Speicher per GRT vom Band rückgesichert werden kann – nicht aber die Öffentlichen Ordner – diese können nur über B2D „GRT-mäßig“ rückgesichert werden.

    … das waren unsere bisherigen Erfahrungen.

    Viele Grüße
    Daniel Capilla

  7. Bjoern am 27.10.2009 23:00

    Gebe Dir was die vielen Hotfixe angeht und mangelende GRT Unterstützung bei einigen Szenarien völlig Recht.
    Schau Dir doch mal diese Informationen zu Data Protection Manager 2010 Beta an. Selbst Hyper-V Live Migration beim 2008 R2 wird unterstützt.
    Ich weiß, wieder eine neue Technologie aber der CPS von Backup Exec ist für mich nur was für D2D Sicherung von Fileservern.
    Bislang war aber auch leider das Problem, dass DPM und Backup Exec nicht auf einer Maschine laufen durften. Hoffe das sich das mal ändert. Eine Maschine für die Backuperstellung sollte eigentlich reichen.

  8. #3Robert am 25.3.2013 13:31

    also ich bin nun auch per Google auf diesen Artikel gestossen da es zu der Version 12.5 kaum Infos mehr gibt.

    Ich habe BE mit SP4 und den letzten Hotfixes auf einem Server installiert und möchte nun per Agent einen Anderen Server sichern.
    Auf diesem zu sichernden Server sind 3 Hyper-V Maschinen.
    Auch diese würde ich gerne sichern. Im Sicherungsbrowser sehe ich aber nicht die Option „Virtuelle Rechner“ eine entsprechende Lizenz die ich nicht habe sehe ich allerdings auch nicht.

    Verstehe ich da etwas falsch?

  9. #4Daniel am 25.3.2013 14:02

    Du benötigst einen Hyper-V Agenten – ohne diesen kannst Du mittels Backup-Exec keine virtuellen Computer online sichern.

  10. #5Robert am 25.3.2013 14:06

    @Daniel

    ist der zu lizensieren?
    Ich finde leider eben über die 12.5er Version nichts mehr aussagekräftiges.

  11. #6Bjoern am 25.3.2013 14:18

    @Robert
    Ja dieser benötigt die gleiche Lizenz wie der Active Directory bzw. der Exchange Agent.
    Da mir persönlich Version 12.5 nicht zusagt, habe ich über den Support ein Downgrade auf die 2010er Version ohne weiteres erhalten. Hinzukommt, dass die neue Version keinen CPS Server mehr beinhaltet.

  12. #7Daniel am 25.3.2013 14:22

    Der Agent um den es geht ist der Hyper-V Agent und kostet(e) ca. 1.600 Euro (pi mal Daumen).

    Die aktuelle Version (2012) hat ein anderes Lizenzmodell – vielleicht auch interessant. Da ist der Agent bei der SBS-Version bereits enthalten. Die SBS Version ist übrigens nicht für den SBS Server „gemeint“ sondern generell für kleinere Firmen.

    Grüße
    Daniel

  13. #8Robert am 25.3.2013 14:24

    Hi,

    der Kunde hat aber 12.5 und nicht 2012!

    Er will auch nicht in ein Update investieren… 🙁

    Ich befürchte dass ich wohl oder über mit Bordmittel die Hyper-V Maschinen sichern muss 🙁

  14. #9Robert am 25.3.2013 14:24

    Hi,

    der Kunde hat aber 12.5 und nicht 2012!

    Er will auch nicht in ein Update investieren… 🙁

    Ich befürchte dass ich wohl oder über mit Bordmittel die Hyper-V Maschinen sichern muss 🙁

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