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CloudBerry Backup für den Heimserver

Veröffentlicht am 16.3.2010 Kategorie: Windows Home Server

CloudBerry Lab bietet für den Windows Home Server eine Online Backup Lösung auf Basis der Amazon S3 Technologie, mit der ihr alle oder ausgewählte Daten und Freigabeverzeichnisse eures Heimservers auf die Amazon Storage Plattform sichern könnt.

Die Einrichtung der gesamten Lösung ist wirklich sehr einfach und bietet im Gegensatz zu anderen Online Backup Lösungen völlige Flexibilität was den genutzten Onlinespeicher angeht.

Neue Sicherungs- und Wiederherstellungsaufträge können mit CloudBerry kinderleicht angelegt werden und zeigen, wie es sich für eine WHS Lösung gehört, auch nur die Freigabeverzeichnisse des Heimservers an.

Nachdem ihr den ersten Sicherungsauftrag eingerichtet habt, könnt ihr diesen manuell oder zu einem festgelegten Zeitpunkt starten. Die Übertragung der Daten in meinem Test sowohl in, wie auch wieder aus der S3 Plattform heraus waren allesamt sehr schnell, was natürlich auch abhängig von eurer genutzten Bandbreite ist.

Die Daten können komprimiert und verschlüsselt an die S3 Plattform gesendet werden. Bei einer Wiederherstellung der Daten werden diese automatisch entpackt und entschlüsselt.

Natürlich ist auch der direkte Zugriff auf die S3 Storage Plattform über die WHS Konsole möglich. Damit können gesicherte Dateien einzeln auf dem Heimserver wiederhergestellt werden.

Im Einstellungsbereich der WHS Konsole findet ihr alle Optionen der Backup Lösung. Hier muss auch der Storage Account eingerichtet werden, bevor ihr einen Backupauftrag einrichten könnt.

Was ist Amazon S3?

Amazon bietet seit geraumer Zeit die Möglichkeit Server und Speicher auf monatlicher Basis anzumieten. Dabei erfolgt die Abrechnung pro genutzten GB Speicher sowie den Transfer (ebenfalls pro GB) ins Rechenzentrum. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Serverstandorte: die Ost- und Westküste der U.S.A. und für Europa kann der Standort Irland ausgewählt werden. Die Amazon S3 Plattform ist zwar nicht eine der günstigsten, bietet euch aber die flexibelste Lösung, die es in diesem Bereich zurzeit gibt.

Beispielrechung: 50 GB Online Backup in die S3 Plattform

50 GB Storage = $ 7,50
50 GB Traffic (In) = $ 0,75
5 GB Traffic (Out) = $ 0,00

Zusammen = $ 8,25 pro Monat

6 € pro Monat kostet euch also die Nutzung der S3 Plattform mit 50 GB Kapazität. Über einen Kalkulator von Amazon könnt ihr euch selbst ausrechnen, was euch ein Backup auf die S3 Plattform kosten würde.

Bei Problemen mit der Anmeldung bei Amazon S3 bzw. der Einrichtung auf dem Heimserver findet ihr im Blog von CloudBerry Lab eine Schritt für Schritt Anleitung.

Fazit: CloudBerry Online Backup integriert sich sehr gut in die Windows Home Server Konsole und arbeitet dort im Vergleich mit anderen Add-Ins sehr schnell. Mit den beiden Assistenten zur Sicherung und Wiederherstellung der gewünschten Daten können neue Aufträge in wenigen Sekunden konfiguriert und ausgeführt werden.
Einziges Manko, das Add-In ist nur in Englisch verfügbar ist.

In den nächsten Tagen zeige ich euch wie ihr von jedem Client mit CloudBerry völlig kostenlos auf die Amazon S3 Plattform zugreifen und eure Daten auch ohne Heimserver wiederherstellen könnt.

Mehr Informationen zu CloudBerry Online Backup für den Windows Home Server findet ihr in englischer Sprache auf der Webseite von Cloudberry Lab.

Die Online Backup Lösung kostet einmalig 29,74 €, kann aber vorher für 30 Tage getestet werden. Im Anschluss muss ein Aktivierungsschlüssel gekauft werden.

CloudBerry Online Backup kann direkt über Add-In Central heruntergeladen, installiert und aktualisiert werden. Alternativ kann das MSI Paket hier heruntergeladen werden.


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2 Kommentare Kommentar schreiben

  1. #1Andi am 16.3.2010 12:12

    Eine technisch sehr interessante Alternative. Danke für den Artikel!
    Auch ich bin auf der Suche nach Online-Backup-Lösungen. Alles nur zu Hause zu sichern ist nicht die wirklich sicherste Art (meiner Meinung nach). Die Usability lässt aber zu wünschen übrig, wenn DVDs oder Festplatten im Tresor der Bank lagern.
    Kosten: die wirklich wichtigen Daten, wie z.B. private Bilder/Videos, reißen mit mehreren Hundert Gigabytes ein Riesenloch in die private Haushaltskasse. Für Privatleute nicht wirklich eine Alternative.
    Mir stellen sich hier auch 3 Fragen:
    1) wie sicher sind meine Daten beim Anbieter (Zugriff Dritter)?

    2) wie sicher sind meine Daten beim Anbieter (Server steht in billigen "Schurkenstaaten")?
    3) was passiert im Falle einer Insolvenz?
    Bin auf die Diskussion gespannt…

  2. #2Bjoern am 16.3.2010 12:26

    Das Kostenproblem bzgl. hunderte von Gigabytes zu sichern hast Du aber bei allen sicheren und seriösen Anbietern, da das Bereitstellen ja logischerweise auch ne Menge Geld kostet. ;)

    Was die Sicherheit vor dem Zugriff Dritter und den Standort des Rechenzentrums angeht, gibt es mittlerweile auch viele Lösungen mit einem Standort in Europa.

    Wenn Du nicht gerade bei einem "Hulubulu" Anbieter bist, spielt eine Insolvenz auch nicht eine große Rolle bei der Entscheidung. Bei AMazon z.B. bin ich mir sicher das dies nicht so schnell passiert. :D

Kommentare

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