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Die neue Windows 7 Sensor Unterstützung

Veröffentlicht am 23.11.2009 Kategorie: Windows 7

Heute gibt es einen Gastbeitrag von Frank, der zusammen mit Mario das Blog mcitpcertfied.de betreibt. Wenn Euch sein Beitrag gefällt, wäre es nett, wenn Ihr dies per Kommentar oder Beitragsbewertung mitteilt.

Wäre das nicht schön? Man kauft eine x-beliebigen GPS-Maus und verbindet sie mit dem Notebook per USB oder Bluetooth. Jetzt noch in der Windows 7 Systemsteuerung den neuen Sensor aktivieren UND… (jetzt kommt was Neues) die Navigationssoftware, das Wetter Gadget und eine dritte Anwendung funktionieren damit ohne weiteres Zutun und das auch noch gleichzeitig.

Man könnte auch sagen das Windows 7 die Umgebung kennen lernt. Was ist das neue daran, kann man sich fragen, vorher gab es das auch schon. Aber bevor ich diese Frage beantworte erst mal zurück an den Anfang.

Was sind überhaupt Sensoren im Zusammenhang mit Computern?

Zunächst scheint die Frage trivial weil einem direkt vieles dazu einfällt.  Da wären GPS, Licht, oder Beschleunigungs-Sensoren. Davon abgesehen gibt es aber auch logische Sensoren. Ein Beispiel dafür ist eine Technik namens WiFi-Triangulation, mit deren Hilfe Standortdaten über eine ganz normale WiFi-Karte und einen Webservice bereitgestellt werden. Sensoren können im Computer integriert sein oder als Externe Geräte angeschlossen werden. In der Summe kommt so eine Vielzahl von verschiedenen „Informationsgebern“ zusammen.

Das neue in Windows 7 ist eine einheitliche Schnittstelle für all diese unterschiedlichen Sensoren.

Vor Windows 7 mussten Programme, die Informationen über den PC-Standort haben wollten, eine Schnittstelle zu z.B. einer Vielzahl von GPS-Mäusen haben, und konnten in Gebäuden mangels GPS-Signal keine Informationen mehr bekommen. Auch war mit einer gestarteten Anwendung die Verbindung zu einem Sensor exklusiv, andere Anwendungen konnten nicht mehr auf denselben Sensor zugreifen.

Windows 7 bietet jetzt mit der Orts- und Sensor API eine Möglichkeit z.B. Informationen zum Standort über den bestmöglichen Sensor verarbeitet zu können während andere Anwendungen Zugriff auf die gleichen Daten haben.

Generell sind Sensoren in Kategorien und Typen klassifiziert. Eine Kategorie ist z.B. Standortbestimmung, ein klassischer Type von Sensor dafür ist ein GPS-Empfänger oder aber auch der Logische Sensor WiFi-Triangulation. Über die neue API kann eine ortsabhängige Anwendung mit wenigen Zeilen Code alle Sensoren der Kategorie Standortbestimmung abfragen und erhält die bestmögliche Information die zur Verfügung steht.

Hier eine kleine Auswahl von Sensoren und deren Funktionen:

  • GPS – Ortsbestimmung und Orientierung
  • Licht – Lichtbedingungen in der Umgebung
  • Kamera – Gesichtserkennung, Bewegungen erkennen
  • Beschleunigung – Orientierung
  • RFID – Erkennung von Gegenständen oder Menschen
  • Temperatur – Umgebungstemperatur ermitteln

Bisher ist schon eine automatische Anpassung an die Lichtverhältnisse realisiert. Neben der Anpassung der Displayhelligkeit wird auch der Zoom verändert und die Schriftgröße angepasst. Auch das Wetter Gadget ist Ortsabhängig. So etwas ist jetzt mit wenigen Zeilen Code möglich, egal welchen Lichtsensor ich kaufe und an mein Notebook anschließe (Vorausgesetzt der Hardwarehersteller hat die neue API berücksichtigt). Auch das schon vorhandene Mikrofon kann als Sensor für den Geräuschpegel der Umgebung  messen, so dass Anwendungen darauf reagieren können

Dem Thema Sicherheit hat man auch schon Aufmerksamkeit gewidmet. Alle Sensoren sind nach ihrer ersten Erkennung standardmäßig deaktiviert. Nur mit Administratorrechten lassen sich Sensoren aktivieren und dies kann auch für einzelne Benutzer geschehen. Allerdings sind die Informationen zur Sicherheit noch sehr spärlich, so dass hier noch viel Spielraum für Diskussionen zu diesem brisanten Thema bleibt. Auf jeden Fall ist schon eine zusätzliche Kategorie im Ereignisprotokoll namens „Standortaktivität“ hinzugekommen, die Programmzugriffe auf Ortsrelevante Daten festhält.

Zugegeben, die bis jetzt realisierten Anwendungen klingen ein bisschen nach Spielerei. Jedoch ist mit der neuen Orts- und Sensor API eine Tür in neue Möglichkeitssphären aufgestoßen worden,  in denen sich Entwickler austoben und Anwender neue Wünsche formulieren können.

Wir dürfen also gespannt seien was zukünftige Entwicklungen bringen.

MCITPCertified.de stellt sich vor

Windows 7, Server 2008, Prüfungsvorbereitung, Server- und Clienttechnik, Technik News (inkl. Kostenloser Ebook´s und Software), Lernserien und Hilfestellung zu Prüfungsfragen?

All das erwartet euch auf MCITPCertified.de, dem Blog rund um die neuen Microsoft Zertifizierungen von Mario und Frank. Entstanden ist die Idee weil wir bei der Suche nach oben genannten Themen nicht fündig geworden sind, abgesehen von Seiten die einen mit Informationen überfluten. Das soll sich mit MCITPCertified.de ändern.

Zwei Mal pro Woche gibt es im Blogradar eine Zusammenfassung von über 100 englischen und deutschen Quellen mit wichtigen Infos, kostenlosen Ebooks oder Software und neuen Artikel zu prüfungsrelevanten Themen.

Darüber hinaus gibt es regelmäßig Serien und Aktionen zum Mitmachen, die das Lernen leichter machen. Zum Beispiel läuft gerade die „und Weihnachten bin ich MCTS“ Serie von Mario.

Unsere Linklisten zu den einzelnen Themen sind gerade in der Mache und verweisen zu den wichtigsten Seiten und Dokumenten der jeweiligen Themen, wie z.B. Terminalserver, WDS,  Hyper-V und natürlich Windows 7.

Viel Spaß beim lesen.
Mario & Frank
 


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  • 5 Kommentare Kommentar schreiben

    1. #1markus am 23.11.2009 10:24

      Hallo,
       
      das erste was mir auffiel, war die gute Grammatik und Rechtschreibung. Gastbeiträge wie diese bereichern einen Blog und können ruhig öfters kommen. Es ist aber ein Zweischneidiges Schwert, denn die Qualität muss nicht immer so gut sein. Und was macht man dann? Ablehnen? Veröffentlichen? Da wird es dann heikel.
      Das Thema selbst ist für viele Privatuser im Moment noch ein Randthema, ich selbst finde es aber hoch spannend.
      Gerade die Gesichtserkennung gekoppelt mit automatischen Aufwachen aus dem Sleepmodus wäre toll. Oder wie wäre es mit einem Mikrophone das im Sleepmodus auf Lauschen steht . Beim Wort "Computer!" wacht er dann auf 🙂
      @ Björn: Darf ich einen Downloadlink zu dem WP Plugin haben, welches die Formatierung in Kommentaren ermöglicht? 🙂

    2. #2markus am 23.11.2009 10:25

      Uhm, Schade. Leerzeilen werden nicht korrekt angezeigt.

    3. #3Bjoern am 23.11.2009 10:38

      @Markus Hier der Link zu Dean's FCKEditor,den ich im Backend schon länger nutze und nun auch für das Frontend freigegeben habe. Die Formatierungsfunktionen könnnen individuell hinzugefügt werden.
      Das die Leerzeilen nicht richtig angezeigt werden, liegt nicht am Editor sondern am Theme. Aber eins nach dem anderen. Das kommt auch noch dran ;).

    4. #4Mike Lowrey am 23.11.2009 13:48

      Sehr schönes Thema, gerne mehr dazu! Ggf. auch mal was praktisches (inklusive Verweis auf entsprechende Hardware 😉 )
       
      PS:
      1A Gastbeitrag!

    5. #5Frank am 25.11.2009 13:41

      Hallo erstmal und Danke für die gute Kritik.
      Dann will ich mal etwas nachliefern:
      Link zur Microsoftseite mit weiterfürenden Links
      Zwei Links zum Thema Hardware, leider gibts noch nicht so viel.
      Windows teamblog
      dotnet.com Artikel

      Schönen Gruß
      Frank

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