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Drive Extender Erweiterung für WHS 2011

Veröffentlicht am 12.2.2011 Kategorie: Windows Home Server

Obwohl Microsoft den Drive Extender aus Windows Home Server 2011 entfernte, hat sich mit Covecube ein Drittanbieter der Thematik angenommen und gestern eine ähnliche Lösung vorgestellt, die in den nächsten Wochen als Technical Preview verfügbar sein soll. Das Add-In StableBit DrivePool fasst genau wie DE mehrere Festplatten zusammen und ermöglicht dank Ordnerduplizierung die Spiegelung eurer persönlichen Daten auf einer zweiten Festplatte.

Anders als bei der ersten Generation von Windows Home Server, bei der die Ordnerduplizierung durch rechts Klick auf eine Freigabe über die WHS Konsole aktiviert werden konnte, wird dies bei StableBit DrivePool über einen Assistenten im Dashboard gesteuert. Die Ordnerduplizierung kann dort, während dem Hinzufügen einer neuen Freigabe zum Storage Pool, aktiviert werden.

Bleibt die Frage, ob man einem Drittanbieter für eine solche Technologie vertraut oder doch besser eine Hardwarebasierte RAID-Lösung für die Spiegelung der Festplatten nutzt. Dabei sollte man bedenken, dass Drive Extender zwar die Daten einer Freigabe durch die Ordnerduplizierung schützt, aber nicht das Betriebssystem selbst. Bei Ausfall der Festplatte die die Systempartition enthält, muss der Windows Home Server komplett neuinstalliert werden. Dies wäre beim Einsatz eines RAID-Controllers nicht der Fall. Kaputte Festplatte raus, neue rein, replizieren und fertig!

[via mswhs.com]


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6 Kommentare Kommentar schreiben

  1. #1Patrick am 12.2.2011 23:30

    Hi Bjoern,

    ich bin grad auch am Überlegen, wie ich HTPC und NAS miteinander kombinieren kann. Ich habe dazu die Lösung FlexRAID gefunden, die von der Beschreibung her schon ziemlich geil klingt. Ich werde mir die Lösung demnächst mal anschauen, wenn eine weitere Festplatte ankommt 🙂

    Gruß
    Patrick

  2. #2Bjoern am 13.2.2011 00:09

    FlexRAID ist aber kostenpflichtig oder? Kann da aber nix bzgl. Preise oder Download finden. Die Screenshots sehen nach ner interessanten Lösung aus.

  3. #3Patrick am 13.2.2011 00:24

    Ist eine kostenlose Lösung. Downloads und Doku sind dabei aber leider ziemlich verstreut. Für die Downloads muss man im Forum angemeldet sein: http://www.openegg.org/forums/posts/list/290.page

    Ich teste das jetzt gerade doch schonmal 🙂

  4. #4Genticus am 13.2.2011 02:28

    Was ich mich ja immer Frage ist, wieso holt man sich ne Lizenz für nen Home-Server, wo Linux doch das selbe auch kostenlos kann?!
    Ich habe meinen Home-Server auf Debian laufen und es läuft alles ohne Probleme mit meinen Win7 Clients zusammen und das ohne die wahrlich nicht billge Server Lizenz 🙁

  5. #5Mike Lowrey am 13.2.2011 11:32

    @Genticus
    Dann zeig mir mal, dass Linux Single Instance Storage Backup von Windows Clients kann.

  6. #6Andi am 13.2.2011 16:52

    Primär ging es doch bei der Home Server-Idee um eine einfache Server-Lösung für Leute mit wenig IT-Kenntnissen. Genau dafür wurde der Home Server von Microsoft zuerst konzipiert. Wenn nun der DE wegfällt und der „einfache“ User sich selbst um ein RAID kümmern muss, fällt meiner Meinung nach die Kaufentscheidung pro MS WHS weg. Drittanbieter könnten das ausmerzen.
    Da Linux wohl noch Jahre (wenn nicht Jahrzehnte) benötigt um bei den „Null-Pointer“-Usern anzukommen, entfällt aktuell die Linux-Server-Schiene komplett. Wer sich mit Linux gut auskennt, kommt sehr schnell an seine Grenzen. Heutzutage müssen Produkte funktionieren. Wer erwartet, dass User sich erst lange einlesen und einarbeiten müssen, wird Schiffbruch erleiden.
    Wenn ich die Kosten für eine WHS-Lizenz (grob 80 Euro) gegen die vielen Stunden/Tage/Wochen hochrechne, um bei Linux einigermaßen klar zu kommen, dann gebe ich lieber 80 Euro aus, schalte ein und es tut. Das ist der Erfolg von guten Produkten.

    Aus meiner Sicht verspielt Microsoft hier viel Potential, denn der WHS 1 kam bei den Leuten gut an. Ich kenne inzwischen einige Leute die solch einen WHS besitzen und jeder ist damit zufrieden.

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