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Fitbit Flex: Ein Aktivitäts- und Schlafarmband im Test

Veröffentlicht am 4.11.2013 Kategorie: Hardware, Webdienste

In den letzten Wochen habe ich das Fitbit Flex getestet und meine täglichen Schritte, verbannte Kalorien sowie mein Schlafverhalten mit dem Aktivitäts-Armband analysiert. Doch fangen wir ganz von vorne an, im Frühjahr diesen Jahres habe ich damit begonnen, ein wenig mehr auf meine Gesundheit zu schauen und mir im ersten Schritt die Fitbit Aria, eine Waage zur Körperanalyse sowie den Fitbit One, einen Aktivitätstracker der mir Informationen über meine täglich gegangen Schritte und verbrannte Kalorien liefern sollte, gekauft. Was mich aber am One ein wenig störte, war die Tatsache, dass man ihn in der Hosentasche mit sich trägt und so, schnell den kleinen Tracker beim Wechseln der Hosen vergessen kann, was bei einem Armband natürlich nicht der Fall ist…

Das Flex wird mit zwei Armbändern geliefert und ist somit für jeden, egal ob kleiner oder großer Armumfang, gut tragbar. Dabei besteht das Flex aus zwei Komponenten, dem gummierten und wasserdichten Armband aus Kunststoff und dem eigentlichen Tracker, der von unten in das Armband geschoben wird. Auch wenn laut Hersteller dem Band und auch dem Tracker Wasser nichts anhaben können, habe ich es bislang vermieden beim Duschen, Baden oder Schwimmen das Flex zu tragen. Der Tracker besitzt 5 integrierte LED's über die ihr, durch kurzes tippen mit dem Finger auf den oberen Bereich des Bandes, feststellen könnt, wie weit ihr von eurem Tagesziel entfernt seit. Sobald das Tagesziel (später dazu mehr) erreicht ist, signalisiert euch das Flex dies durch vibrieren und blinken der LED's. Da der Tracker kabellos synchronisiert wird, liegt jedem Flex ein Bluetooth Dongle bei, der mit eurem PC oder Mac verbunden wird und die gesammelten Daten über ein kleines Synchronisationstool an die Fitbit Web-Plattform sendet. Das Flex kann durch mehrmaliges Tippen auf den oberen Bereich vom Aktivitäts-Modus in den Schlaf-Modus wechseln und euch morgens mit einer sanften Vibration lautlos Wecken. Die Weckzeiten könnt ihr im Einstellungsbereich eures Accounts auf der Fitbit Webseite oder über die mobile App variierend für jeden Tag einstellen.

Da auch der Flex nicht ohne Strom auskommt, musste ich den Tracker alle 5 bis 7 Tage aus dem Band herausnehmen und aufladen. Dafür bringt der Flex ein eigenes Ladekabel mit, in das der Tracker hineingesteckt und über einen freien USB-Anschluss geladen wird. Die Aufladung dauert ca. 2 Stunden, wobei der aktuelle Ladestand euch über die 5 LED's angezeigt wird. Bislang habe ich den Tracker nicht öfters als einmal pro Woche laden müssen, was ich bei der Größe und verbauter Technik sehr beeindruckend finde.

Die Ersteinrichtung des Flex erfolgt über einen kleinen Assistenten via PC oder Mac, den ihr zuerst auf der Fitbit Webseite herunterladen müsst. Während der Einrichtung müsst ihr einen kostenlosen Account bei Fitbit erstellen, in dem all eure Daten des Trackers gespeichert und euch über das Dashboard der Fitbit Web-Plattform und den mobilen Apps zur Verfügung stehen.

Über das Fitbit Dashboard bekommt ihr eine übersichtliche Statistik zu euren festlegbaren Tageszielen. Ist ein Tagesziel wie z.B. die Anzahl der gegangenen Schritte, verbrannte Kalorien oder auch sehr aktive Minuten erreicht, wird der entsprechende Bereich im Dashboard grün angezeigt, wie im unteren Screenshot zu sehen. Als zusätzliche Motivatoren könnt ihr Abzeichen sammeln, die ihr für das Erreichen beispielsweise von 1000 gegangenen Kilometern erhaltet oder euch mit Freunden, die ebenfalls ein Fitbit Tracker besitzen, vernetzen und erhaltet so durch Ranglisten Motivation die gesetzten Ziele zu erreichen oder zu erhöhen.

Wem all diese gesammelten Daten als Motivation für mehr Bewegung nicht ausreicht, kann per Upgrade auf einen kostenpflichtigen Premium Account einen eigenen "Personal Trainer" nutzen, erhält noch detaillierte Information zu Aktivtäten, Ernährung und Schlaf sowie die Möglichkeit die gesammelten Daten zu exportieren. Natürlich bekommt ihr hier keinen echten Personal Trainer sondern könnt euch über die Fitbit Webseite einen Fitnessplan erstellen, den ihr 12 Wochen lang umsetzen müsst. Wie bei allen sportlichen Aktivitäten gehört auch hier ein wenig Selbstdisziplin dazu, die festgelegten Ziele permanent und über Wochen zu halten.

Zusätzlich  zu den gesammelten Daten des Flex habt ihr die Möglichkeit, Aktivitäten wie Schwimmen oder Radfahren manuell aufzuzeichnen die der Tracker nicht erfassen kann zusätzlich auch eure Ernährung, Blutdruck und vieles Mehr auf täglicher Basis eingeben. Quasi eine Tagebuchfunktion für die verschiedenen Bereiche eurer Gesundheit.

Für die Aufzeichnung der Ernährung bietet Fitbit eine Lebensmitteldatenbank mit deutschen Produkten, die recht umfrangreich ist und automatisch sämtliche Mahlzeiten zusammen zählt und gegen die verbrannten Kalorien rechnet.

Über die Fitbit App für Android und iOS könnt ihr mit Bluetooth 4.0 fähigen Geräten (eine Liste der Unterstützen Smartphones findet ihr hier) das Flex auch unterwegs synchronisieren und habt genau wie im Webbrowser sämtliche Tagesziele übersichtlich dargestellt. Jeder Bereich im Dashboard der App liefert detaillierte Informationen wie beispielsweise beim Schlaf wie häufig ihr aufgewacht seit bzw. ruhelos wart. Neben dem mobilen Dashboard könnt ihr auch Aktivitäten und eure Ernährung direkt über die App eingeben, wie es auch über den Webbrowser möglich ist.

   

Fazit: Wer ein wenig mehr über sein persönliches Aktivitäts- und Schlafverhalten herausfinden möchte, hat mit dem Fitbit Flex einen guten Helfer zur Hand. Insgesamt sehr durchdacht und als Motivator für ein wenig mehr an Bewegung sehr gut geeignet.

Mehr Informationen zum Fitbit Flex findet ihr auf der Produktseite.


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  • 8 Kommentare Kommentar schreiben

    1. #1Andi am 7.11.2013 22:01

      Danke für den Beitrag. Ich überlege mir auch solch einen Tracker zu kaufen. Das Vergleichsprodukt, der Jawbone, schneidet bei der Rezensionen ja nicht so gut ab. Hier gibt es wohl Qualitätsprobleme.
      Ich denke, dass ich mir den fitbit Flex-Tracker auch zulegen. Ob es hilft, tja das kann nur ein Test zeigen. Hat es bei dir was gebracht?

    2. #2Bjoern am 11.11.2013 15:59

      @andi den Jawbone Up habe ich auch 🙂 Im Gegesatz zum Flex ist der Up „aus einem Guss“ und meiner Meinung nach aus einem besseren Material. Nachteil beim Up ist die Synchronisation, die über den Kopfhöreranschluss am iPhone bzw. bei Android Geräten läuft. Ein weiterer Nachteil (wenn man es so nennen mag) ist, dass ich meinen Schlaf beim Up nicht nachträglich einfügen kann, so dass berechnet wird, wie lange ich in der Tiefschlafphase war etc. Das kann der Flex schon… Hinzukommt das Fitbit meiner Meiung nach das bessere Ökosystem im die Tracker gebaut hat – verbindest Du z.B. alle Runtastic Apps mit MyFitnessPal und dann MyFitnessPal mit Fitbit, kannst Du alle Aktivitäten wie Liegestützt, Situps etc. automatisch in das Fitbit Portal übertragen.

      Hat es mir was gebracht? Ja, denn ich achte seitdem darauf täglich meine 10.000 Schritte zu machen und bin insgesamt dadurch sportlicher geworden, was wie immer im Leben natürlich auch mit selbstdisziplin verbunden ist 😉

    3. #3Michael Jelinski am 9.3.2014 21:52

      Interessantes Gimmick. Apple wird in der neuen iWatch sicher auch ähnliches abbilden. Bin mal gespannt wie das Armband dann im direkten Vergleich abschneidet (sobald das Gerät von Apple auf dem Markt ist).

      Beste Grüße
      Michael Jelinski

    4. #4Patrizia am 19.3.2014 19:09

      Hey 🙂
      Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe seit 2Monaten das Jawbone, bin mit der Qualität des Bandes nicht sehr zufrieden. Ich reiss es mir beim Arbeiten manchmal fast vom Arm wenn ich nicht aufpasse, da es nicht geschlossen ist und es macht beim Handgelenk bewegen immer so Geräusche als ob 2Magnete aneinander kommen. Welches findest du besser FitBit oder Jawbone?

      Liebe Grüsse Patrizia

    5. #5Niklas am 19.5.2014 20:58

      Sehr schönes Review!
      Mir gefällt, dass du so viele Bilder von dem Produkt selbst, aber auch von der Software eingebunden hast.
      Ob einem das Jawbone oder das FitBit besser gefällt, ist sicherlich Ansichtssache, aber was mich auf jeden Fall interessiert ist, wie die anstehende Einführung der Smartwatches da hineinspielen. Klar ist ja, dass alle großen Hersteller quasi dazu gezwungen sind Smartwatches in ihr Angebot aufzunehmen und da werden sicherlich viele auch konstant die Vitalfunktionen messen und Statistik führen. Ich finde solche Statistiken sehr lustig. Wenn ich am Abend gucken kann, wie viele Schritte ich gelaufen bin, ohne dafür einen Schrittzähler tragen zu müssen, weil ich die Uhr ja eh um habe.
      Wie auch immer: Wer mehr über die FitBit Flex erfahren will, kann ja auch mal auf unserer Seite vorbeischauen. Wir haben ebenfalls einen Testbericht über der/die/das FitBit Flex veröffentlicht.
      http://vulkanreviews.de/artikel/fitbit-flex-fitnessarmband/

    6. #6Wolfgang am 27.11.2014 16:33

      Ich habe schon sehr viel von diesem Band gelesen und auch gehört, aber noch konnte ich mich nicht entscheiden. Aber seit diesem Bericht, muss ich sagen, bin ich überzeugt und werde wohl auch bald das Band besitzen.

    7. #7Michael am 25.1.2015 22:04

      Habe mir das Armband auch gleich geholt, als ich den Testbericht gelesen habe, und muss echt sagen, dass es sehr gut durchdacht ist. Es begleitet mich in der Zwischenzeit fast täglich. Und so macht auch Fitness richtig viel Spaß. Das Fitbit Flex ist auch leicht zu bedienen, sodass es von jedem problemlos genutzt werden kann. Also ich würde mir dieses Schlaf- und Aktivitätsarmband  immer wieder kaufen.

    8. #8Kudret am 26.2.2015 15:13

      Ein toller, informativer und sehr ausführlicher Artikel, vielen Dank für deine Mühe!
      Besonders wichtig sind für mich die Infos über verbrannte Kalorien und die Schlafqualität bzw. die geschlafenen Stunden. Mich hat dein Artikel auch überzeugt!
      Aloha

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