Google Drive: 5 GB Onlinespeicher und Clients für Windows und Mac

Ab sofort mischt auch Google im Kampf der Anbieter von Cloudbasiertem Speicherplatz mit.
Mit Google Drive spendiert der Suchmaschinengigant jedem Google Account 5 GB kostenlosen Onlinespeicher. Wer mehr möchte, kann wie bei Dropbox gegen Aufpreis seinen Speicherplatz vergrößen. Nachdem Microsoft gestern bereits die beiden SkyDrive Clients für Windows und Mac herausgebracht hat, sind ab sofort auch von Google Clients für Windows und Mac verfügbar, die sämtliche Daten zwischen euren Computern und Google Drive synchron halten, verfügbar.

Nach der Installation steht genau wie bei Dropbox und SkyDrive ein Verzeichniss zur Verfügung, dessen Inhalte automatisch mit der Cloud synchronisiert werden. Auch der Google Drive Client bietet im Einstellungsbereich die Möglichkeit, nur bestimmte Verzeichnisse mit dem Onlinespeicher zu synchronisieren, was bei Dropbox schon seit einigen Versionen möglich ist.

Mehr Informationen sowie die Clients für Windows und Mac findet ihr auf der Google Drive Seite.

11 Antworten auf „Google Drive: 5 GB Onlinespeicher und Clients für Windows und Mac“

  1. Äääh, ich kann mich damit nicht richtig anfreunden. Wenn ich wollte hätte ich: 2,25 GB Dropbox, 5 GB Skydrive, 7 GB das Dingen von MS, 25 GB von der Telekom.

    Das ich das ja eh nicht NUR in der Cloud hätte, sondern mind. noch 2x auch lokal, das ist nicht das Prob. Aber schon wenn ich denke, WIE lange 5 GB Upload brauchen (mehr wie 970 geht bei mir nicht), dann vergeht mir schon die Lust…

  2. Das Speichern von privaten Daten in der Cloud ist eh ein Thema bei dem sich die Meinung zwischen Beführwortern und Gegnern meist die Waage hält. Ich persönlich halte auch nicht viel davon, meine privaten Unterlagen am besten noch außerhalb von Europa auf mir nicht zugänglichen Servern zu speichern, denke aber, dass man hier halt selbst abgrenzen muss, was man für privat hält. Der eine speichert seine Fotos bei Flickr, der andere bei Dropbox, der nächste in iCloud und ein ganz anderer zu Hause auf seiner Festplatte.

  3. Das Hauptproblem ist hier immernoch die Sicherheit. Bei Dropbox und Google Drive lege ich keine wichtigen Daten hin. Da nutze ich lieber Wuala oder SpiderOak, dort werden die Daten auf dem eigenen Computer verschlüsselt und verlassen erst dann den Computer.

    Bei Google Drive fehlt mir außerdem noch ein Linux Client. Aber ich meine der wird noch kommen.

  4. Ich finde es ziemlich schwer sich bei der Vielzahl der Cloud-Anbieter sich für den richtigen zu entscheiden.
    Jedes größere Unternehmen bietet mittlerweile einen Cloudspeicher an (Telekom, LG, Apple, Google und viele mehr) da wird denke ich in den nächsten Jahren noch eine Menge passieren.
    Ein großer Kritikpunkt ist natürlich der Datenschutz. Eine Verschlüsslung wäre hier natürlich wünschenswert.
    Clouddienste sind meiner Meinung nach eine schöne Sache und werden in den nächsten Jahren noch richtig boomen.
    Es werden noch viele Anbieter kommen und gehen. Auf die Entwicklung bin ich aber sehr gespannt

  5. Ich sehe auch eher das große Problem im Datenschutz und den Ländern wo unsere Daten liegen. Es gibt immer noch nicht, also meines Wissens, einen geeigneten Anbieter der eine Verschlüsselung mit anbietet. Sicher kann man hier mit TrueCrypt und Container Abhilfe schaffen, kann aber ja nicht im Sinne des Erfinders sein, außerdem ist es nicht sehr praktikable.

  6. @ Sascha
    Ich sehe hier auch ein Problem mit dem Datenschutz und ich versuche mich aus der Cloude-Szene so lange wie möglich herauszuhalten. Aber es scheint der Trend wird auf langer Sicht wirklich die Cloud sein. Das heißt dann auch sich wieder und wieder mit dem Datenschutz auseinanderzusetzen und wirklich überlegen, ob man diesen Unternehmen seine Daten anvertrauen kann.

  7. Wie alle hier habe ich auch große Bedenken was den Datenschutz bei den Cloud Services anbelangt.

    Meine vertraulichen Daten auf irgend welchen Servern im Ausland? Nein danke!

    Aber ich habe onwCloud im Einsatz welches auf meinem Hosting Paket installiert ist. So ist es ja eine praktische Sache immer und überall auf seine Daten zugreifen zu können.

  8. „Google weiß, was du letzten Sommer getan hast!“
    Wer an Datenschutz glaubt, hat keine E-Mail Adresse, oder?
    Allerdings sind solche Sachen gut, für Projektarbeiten, es muss ja nicht das Privatleben rein.

  9. Ich hätte irgendwie ein echtes Problem damit das meine Daten irgendwo liegen… Das geht solange gut bis es mal knallt. Mal abgesehen davon ist das ja e nur der Zwischenschritt bis alles extern liegt, und wir nur noch die Endgeräte mit „Anzeige“ und „Bedienung“ haben werden…

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