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Windows 7 Tuning mit Twin 7

Veröffentlicht am 27.10.2009 Kategorie: Windows 7

Pünktlich zur Veröffentlichung von Windows 7 sind auch die beliebten Tuningkits für Windows Fit für das neue Betriebssystem. Das aktuelle Tuningkit von Data Becker heißt Twin 7 und kommt mit ein paar netten neuen Funktionen um Windows zu "entschlacken" und zu mehr Geschwindigkeit zu verhelfen. Viele dieser kleinen Optimierungen sind zwar lediglich Anpassungen von Registrierungsschlüsseln und Gruppenrichtlinien, sorgen aber allesamt für ein flotteres und auch sichereres Arbeiten mit Windows 7. Da das Produkt mit dem Slogan wirbt "…bringen Sie Ihr neues Betriebssystem auf dem PC, Notebook oder Netbook mühelos in individuelle Hochform" hat mich dann schon interessiert, ob Twin 7 innerhalb kürzester Zeit für einen spürbaren Geschwindigkeitsanstieg meines Netbooks mit Windows 7 sorgen kann.

Im Unterschied zum oberen Screenshot der die Auflösung eines normalen Notebooks zeigt, ist Twin 7 auch für die kleine Desktopauflösung von Netbooks bestens geeignet und passt die Anwendungsdarstellung an die kleinen Geräte an:

Die Oberfläche von Twin 7 bietet zwei verschiedene Ansichten. Das neue Start Center (Screenshot oberhalb) bietet einen guten Überblick über alle nutzbaren Funktionen und direkte Analyse informationen. Die klassische Ansicht hingegen zeigt alle verfügbaren Funktionen als Liste ohne Informationen über die Analyse. Über die Start Center Ansicht kann eine komplette Ermittlung des Systems durchgeführt werden und man erhält innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über sämtliche Verbesserungen und Probleme.

Nach dem Start der ersten Analyse auf meinem Netbook, dass ich noch gar nicht mal so lange mit Windows 7 nutze, sind bereits viele verwaiste Registrierungsschlüssel, und Datenrückstände durch Löschoperationen entstanden. (So ist es halt, wenn man hin und wieder mal das ein oder andere Programm testet.)

Die integrierte Systemoptimierung listet verschiedene, gefundene Probleme auf und bietet eine Ein-Klick Änderungsmöglichkeit. Gute finde ich, dass die Informationen zu den Problemen gut verständlich sind und man nicht nur einfach etwas ausführt, obwohl man nicht weiß warum und weshalb.

Das hier gezeigte Beispiel, eines der gefundenen Probleme für die Optimierung des Systems ist die eingeschaltete Remote Registrierung. Wer sein System zuhause nutzt, braucht die Möglichkeit des Zugriffs auf die Registry wohl eher selten, daher warum zusätzliche Systemressourcen dafür verwenden. Mit nur einem Klick auf Remote Registrierung deaktivieren kann das Problem gelöst werden, was auch zu einem sichereren Windows führt.

Die 1-Klick-Optimierung kann manuell oder auch automatisch z.B. wöchentlich ausgeführt werden. Dabei werden verwaiste Registrierungseinträge, entstandender Datenmüll und eine automatische Optimierung des Autostart Managers ohne Rückfragen ausgeführt. Zusätzlich kann auch noch eine Defragmentierung der Registry und eine Optimierung des Arbeitsspeichers gestartet werden.

Twin7 bringt einen eigenen Shredder mit, der sich in das Kontextmenü integriert und ein sicheres und komplettes Löschen von Daten erlaubt.

Fazit: Ganz nach dem Motto "Pimp my Windows" schafft es Twin 7 in kurzer Zeit mehr Geschwindigkeit selbst aus leistungsschwächeren Geräten wie Netbooks zu zaubern. Die vielzahl an Optimierungsmöglichkeiten vereint unter einer Haube, machen Twin7 zu einem, wie ich finde, gut gelungenem Tuningkit für Windows 7. Mein Netbook war, was Bootzeit und auch Anmeldung anging, nach der Optimierung um längen Schneller als vorher.

Mehr Informationen zu Twin7 gibt es auf der Produktseite.

Eine 10 tägige Testversion kann hier heruntergeladen werden.

Hinweis: Twin 7 kann im Demomodus nicht in einer virtuellen Maschine ausgeführt werden. Dazu muss das Produkt freigeschaltet sein.


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9 Kommentare Kommentar schreiben

  1. #1Marcel am 27.10.2009 14:44

    Ich finde es ja echt erstaunlich, dass nur wenige Tage nach der veröffentlichung es bereits Tuningkits gibt. Klar, Beta-Versionen standen auch schon vorher zur Verfügung und Hersteller hatten auch vorher Zugriff… dennoch erstauntlich 😉

  2. #2Mike am 27.10.2009 16:54

    Warum wohl , Geld Geld Geld=Kommerz
    Denke TuneUpUtilities wird die Tage nachziehen.

  3. #3Robert am 27.10.2009 17:03

    Wenn man mal ganz ehrlich ist brauch man diese Tuning Tools nicht wirklich, natürlich ist es für Einsteiger einfach solche Tools zu betätigen, aber der gewonnene Nutzen ist dabei oft sehr marginal!

  4. #4heldenlama am 27.10.2009 17:22

    ich finds nicht verkehrt sowas, grad für Einsteiger, allerdings kann man auch leicht (rede von Tuneup zb) viel zerschiessen, wenn man nicht so den Plan hat und vorallem (was ich bei einigen beobachten durfte) nicht LIEST was da steht, da wird einfach wild geklickert und nachher gehoilt. *g

    ich hatte immer tuneup aber mir reicht unter 7 nun auch CCleaner, der is free und räumt auch auf, den rest habe ich eh nicht genutzt.

  5. #5Jade am 29.10.2009 10:01

    Im grunde ist die Software nicht schlecht, aber da sie von Databecker ist reicht schon um sich nach einer anderen Möglichkeit von Tuneups ect. um zu schauen.

  6. #6Genticus am 30.10.2009 23:03

    Irgendwie finde ich solche Programme immer lustig. Das dieses Programm so witzlos wie sinnlos ist zeigt alleine die Möglichkeit der Einstellung „Kernelauslagerung verhindern“. Microsoft selber sagt das dieser Eintrag in der Registrierung nur aus Kompatibilitätsgründen noch vorhanden ist, aber nicht mehr abgefragt wird.
    Databecker verkauft diesen unnötigen Quatsch dann auch noch für über 30 Teuronen.

    Sein System hält man damit sauber das man nicht jeden Quatsch installiert und wenn denn dann, alles vorher mal in ner virtuellen Maschine testet um dann zu schauen ob man es denn wirklich braucht (Virtualbox, Vmware).

    Die restlichen „Tuningeinstellungen“ kann man kostenfrei von Hand vornehmen.
    Programme kann ich sauber mit dem kostenlosen Revo Uninstaller deinstallieren, Surfspuren mit CCleaner und so geht es weiter.

    Aber das ist nur meine bescheidene Meinung 😉

  7. #7frank am 3.11.2009 18:41

    Ich habe das Tool seit einigen Tagen und bin damit sehr zufrieden. Klar kann man auch alles per Hand machen oder sich zwanzig einzelne Tools installieren, aber da ist mir sowas lieber. Da ich schon den Vorgänger TVISTA 3.0 genutzt habe, gab es die neue Version zum halben Preis. Da kann man nicht meckern.

    Ich erwarte auch keine große Leistungssteigerung, aber räume trotzdem gerne auf, priorisiere Prozesse unterschiedlich, stoppe Phonehome-Sachen usw. Nicht alles ist sinnvoll, aber zumindest hatte ich noch nie negative Effekte mit der Lösung von Data Becker. Früher habe ich Tune-Up genutzt aber das wird immer unübersichtlicher (siehe aktuelle 2010, deren neuer Turbomodus führt nur zu Problemen bei mir).

    Das mit dem Kommerz finde ich bei solchen Sachen immer lustig. Soll die Softwareindustrie alles verschenken und nach und nach die Mitarbeiter entlassen? Was macht ihr beruflich? Braucht die Menschheit das was ihr macht unbedingt zum existieren oder verschenkt euer Arbeitgeber alles und ihr arbeitet aus Spaß? Es wird doch niemand gezwungen sowas zu kaufen. Wenn es keinen Bedarf/keine Nachfrage gäbe, würde es solche Tools sicher nicht geben.

  8. #8Steffen am 7.11.2009 18:47

    Ich hatte Tuneup. War schon seit Jahren Beta Tester. Ich habe durch Tuneup mein Acronis Home zum schwitzen gebracht. Nun hatte ich vom Data Becker Support eine Lizenz geschenkt bekommen mit der Bitte Twin 7 ausgibig zu testen. Ich werde mich nach langen Test von Tuneup trennen. Auch ist der Preis für Beta Tester zu teuer.
    [das war auf 10 Euro-Gutschein bezogen]

    gruß Steffen
    Computer Security & Hilfe Community
    Official German Symantec,Eset,Avira,Dr.Web,OA Support Board
    http://www.computerguard.de

  9. Genticus am 8.11.2009 03:40

    Soa, das Du zufrieden bist freut mich.
    Aber trotz alledem zerkloppt so nen Programm ohne wachsames Auge das System.
    Desweiteren, es gibt viele OpenSource-Programme, was bedeutet das nicht für jedes Programm Geld auf den Tisch gekloppt werden muss!
    Ich komme aus dem Desktop-Linux Bereich und ich verwende so gut wie es geht OpenSource an oder aber Freeware.
    Auch zieht der Vergleich mit der Arbeit anderer nicht.
    Ich bin Anlagenmechaniker SHK und ohne uns kommt so keiner klar, ok, ich mache keine Klo’s oder Waschbecken sondern arbeite überwiegend im Ausland, aber selbst Du willst nicht ohne Sanitär Heizungs – oder Klimatechnik leben. Hier hinkt der Vergleich. Ich bin gegen ein Patentrecht von Software, aber das ist meine persönliche Meinung.
    Was das aber mit meiner Arbeit in z.B. der Türkei zu tun hat, wo ich seit 3 Jahren am Gürel Plaza mitbaue an der Klimaanlage ( http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=303627 ), verstehe ich nicht. Software geht in der Gemeinschaft auch als OpenSource, in anderen Bereichen eben nicht. Gerne schicke ich Dir auch Bilder direkt von der Baustelle. War gerade 70 Tage da und fliege am 23.11. wieder für 23 runter.
    Also so nen Vergleich hinkt.

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