Kapazitiver Stift für MultiTouch im Test

Nach meinem Beitrag zum Acer Aspire 1825 PTZ, einem Subnotebook mit kapazitivem MultiTouch Display, kam die Frage auf, ob man mit Hilfe eines kapazitiven Stiftes speziell für solche Displays, ganz normal auf dem Display schreiben könnte. Da auch mich diese Frage interessiert hat, habe ich mit dem HTC ST C400 einen solchen Stift gekauft und getestet ob ein Schreiben möglich ist.

Der Stift ist beim Aufrufen bzw. Antippen von Programm-Icons und Symbolen sehr präziese, ist aber leider für das Schreiben auf einem kapazitivem MultiTouch Display völlig ungeeignet und man verliert schnell die Lust daran, dieses mit den verschiedenen Anwendungen wie z.B. InkSein oder dem in Office enthaltenen OneNote auszuprobieren da alle das gleich schlechte Ergebnis liefern.

Optisch wirkt der Stift von HTC sehr hochwertig und liegt auf gut in der Hand. Nach meinen Tests mit dem Acer Subnotebook, habe ich den Stift auch mit dem iPhone und iPad getestet. Auch hier ist der Stift sehr genau und ermöglicht das Bedienen der beiden Geräte ohne Probleme.

Wie auf dem oberen Foto gut zu sehen, ist die Plastikspitze sehr dünn und leicht ab brechbar, so dass man bei einem Transport sehr aufpassen muss. Wer viel unterwegs ist und einen kapazitiven Stift nutzen möchte, sollte sich lieber nach einer alternative umsehen. Amazon bietet mehrere von ihrer Form her unterschiedliche kapazitive Stift an, die alle für weniger als 20 € zu haben sind.

Fazit: Für das Schreiben von Texten ist der HTC ST C400 leider völlig ungeeignet. Wer weniger Fingerabdrücke auf seinen kapazitiven Displays haben möchte, macht mit dem Stift nichts falsch.

4 Antworten auf „Kapazitiver Stift für MultiTouch im Test“

  1. Hab mir auch so einen Stift für den HD2 gekauft und bin zum gleichen Resultat gekommen. Sehr präziese aber zum arbeiten eher umständlich und schreiben fast unmöglich. Es gibt aber noch andere Stifte mit denen es besser gehen müsste.
    Kannst du die Rechtsklickfunktion im Kommentarfeld deaktivieren? Man kann sonst nicht auf die Rechtschreibkontrolle zugreifen!

  2. In der c't gab es in der letzten Ausgabe einen Test von verschiedenen dieser Stifte, zum malen und schreiben waren wohl alle nicht zu gebrauchen.

  3. @Philipp das Kontextmenü im Editor kann ich nicht abschalten. Werd in der nächsten Zeit aber noch einen anderen Kommentareditor ausprobieren, da sollte das ohne Probleme funktionieren.

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