Online-Dienste sichern mit Backupify

Seit kurzem teste ich die Sicherung meines Twitter- und Friendfeed-Accounts mittels Backupify.
Da mittlerweile die meisten Social Networks und Webapplikation Schnittstellen für den externen Zugriff bereitstellen, ist es mit Backupify möglich die eigenen Daten von Flickr, Facebook, GMail, Google Docs, Twitter, WordPress und vielen weiteren Diensten zu sichern. Bereits in der Planung sind auch schon weitere wie die Sicherung von Xmarks, RSS Feeds oder YouTube.

Nach dem Anlegen eines kostenlosen Accounts für Backupify können die einzelnen Benutzerkonten, der zu sichernden Dienste im Einstellungsbereich eingerichtet werden.
Für die Verbindung zwischen dem Backupdienst und den verschiedenen Netzwerken ist eine Authentifizierung erforderlich, die aber bei allen von mir getesteten Diensten kinderleicht eingerichtet werden konnte.

Im Archiv kann Account-basiert auf die gesicherten Informationen zugegriffen werden.
Für Twitter z.B. wird eine PDF Datei erzeugt, das sogenannte Twitter book. Darin enthalten sind alle eigenen Tweets, gesendete und erhaltene Nachrichten und  alle Erwähnungen des Accounts in anderen Tweets (@).

Neben dem Archiv kann über die Historie überprüft werden, ob die Sicherungen der einzelnen Accounts erfolgreich war oder nicht.

Fazit: Da es Backupify noch nicht sehr lang gibt, kämpft der Webdienst noch mit einigen Problemen, gerade was die Verarbeitung der E-Mails von GMail angeht. Das erste Backup meines Twitter-Account wurde erst nach 8 Tagen ausgeführt, daher nicht zu früh "die Flinte ins Korn werfen". 🙂 Alles in allem ein netter Ansatz, aber an vielen Stellen noch Verbesserungsbedürftig.

Bis zum 31.01.10  könnt ihr Euch bei Backupify noch einen Account kostenlos anlegen.
Danach wird der Dienst kostenpflichtig.

5 Gedanken zu „Online-Dienste sichern mit Backupify

  • 28. Januar 2010 um 12:09
    Permalink

    Habe ich das richtig verstanden, dass ich der Firma alle meine Login Daten und Passworte überlasse?

  • 28. Januar 2010 um 14:15
    Permalink

    Latürnich! 🙂
    Ich verstehe Deine Bedenken völlig, aber wie soll das sonst funktionieren?

  • 28. Januar 2010 um 14:44
    Permalink

    @Frank es kommt auf den zu sichernden Dienst an.

    Twitter, Facebook und Friendfeed zum Beispiel erhalten die Freigabe durch eine Authorisierung und somit erhält Backupify durch Deine Freigabe expliziten Zugriff. Dabei werden keine Passwörter oder sonstiges der Firma übergeben.

    Bei GMail oder auch Hotmail geht es nicht anders, da müssen Benutzername und Passwort hinterlegt werden. Diese Dienste habe ich aber nicht getestet.

  • 28. Januar 2010 um 22:24
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    "Bis zum 31.01.10  könnt ihr Euch bei Backupify noch einen Account kostenlos anlegen.
    Danach wird der Dienst kostenpflichtig." Heißt das die bis dahin kostenlos angelegten accounts bleiben auch kostenlos ?

  • 28. Januar 2010 um 22:26
    Permalink

    Wenn ich die Info auf der Webseite und in deren Blog richtig verstanden habe ja.

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