Online-Festplatten miteinander vergleichen

Wer vor der Wahl steht, welche Online-Festplatte die richtige ist bzw. prüfen oder vergleichen möchte, wie Performance und Reaktionszeit des Anbieters im Gegensatz zur Konkurrenz ist, kann dies mit Hilfe des seit kurzem als Beta verfügbaren Online Drive Benchmark von Ocster. Aktuell stehen fünf verschiedene Anbieter von Online-Festplatten für den Vergleichstest zur Auswahl.

Neben Strato HiDrive und SafeSync von Trend Micro (ehemals humyo) könnt ihr die Online-Festplatten von box.net, DriveHQ und filesanywhere im Test gegeneinander antreten lassen.
Um den Benchmark starten zu können, benötigt ihr für jeden der zu testenden Anbieter einen Account, den alle enthaltenen Produkte auch als Testversion oder im Falle von box.net und DriveHQ ähnlich wie bei Dropbox bis zu einer gewissen Speichermenge kostenlos anbieten.

Accounts angelegt oder bereits vorhanden? Na dann kann es ja losgehen, denn die Accountdaten (Benutzername und Passwort) müsst ihr für den Benchmarktest angeben und im Falle von SafeSync auch die entsprechende Software installiert haben. In meinem ersten Test habe ich SafeSync gegen box.net antreten lassen woraufhin das Tool mehrere Up- und Downloads durchführt um Geschwindigkeit und Reaktionszeit zu ermitteln. Die Ergebnisse werden im Anschluss direkt in der Anwendung angezeigt und können für eine spätere Verwendung (Testen verschiedener Tageszeiten) als CSV oder PNG Datei (sprich Tabelle oder Bild) gespeichert werden.

Erstes Fazit: Die Idee Geschwindigkeit und Reaktionszeit verschiedener Anbieter von Online-Festplatten über den eigenen Rechner und die eigene Datenleitung zu testen finde ich eine feine Sache. Daher hoffe ich, dass weitere Speicheranbieter bis zur finalen Version hinzukommen.

Mehr Informationen zu Online Drive Benchmark findet ihr auf der Produktseite.

Die Beta Version könnt ihr hier herunterladen.

5 Antworten auf „Online-Festplatten miteinander vergleichen“

  1. Und wenn man noch so viel vergleicht: mehr wie theo. 1180 kBit gehen (bei mir und DSL 16000) nich rauf. Das sind praktisch dann um die 120 KB/s – maximal!

    Nehmen wir mal an, 20 GB wären zu transferieren (ich könnt das, ich hab 25 GB bei T-Online) dann würde das mind. 48,5 Std. dauern. Runter gehts natürlich fixer, da dauerts „nur“ 3,5 – 3,75 Std. Immer vorausgesetzt, die ganze Zeit läuft alles auf Maximum – ´nen 32 GB Stick kann man in jede Hosentasche stecken. Mehr Platz gefällig? Bitte: 500 GB – 1 TB USB 3.0 2,5″ Festplatte.

    Auch die kann man noch locker mitnehmen, sie funzt ja auch an jeden USB 2.0. Also: solang der Upload nicht unheimlich viel (und der Download auch was) schneller wird: für größere Datenmengen ungeeignet – egal mit welchem Anbieter.

  2. @JürgenHugo,

    das ist doch eine alte Leier. Jedem ist klar, dass der initiale Upload lange dauert und Geduld erfordert. Eine Festplatte ist auch nur bedingt eine Alternative:
    – was passiert, wenn sie unterwegs verloren geht?
    – was passiert nach einem Einbruch, wenn Rechner und externe Festplatte geklaut
    wurden?

    Als Backup ist eine externe Festplatte nur eine Alternative, wenn man sie bei einem Freund oder Bekannten lagert und dann sollte man auch über verschlüsseln nachdenken? Genau wie bei einem Online-Speicher.

    Ich habe jetzt nach einem halben Jahr „Online-Speicher“ ca. 250 GB online. Habe alles sukzessiv bei 1Mbit-Upstream geladen und bin sehr zufrieden. Eine Festplatte kann ich vergessen…..meinen Online-Speicher nicht.

    Gruss
    Nogger

  3. Ich bin aber nicht so vergeßlich – und:

    1) „Als Backup ist eine externe Festplatte nur eine Alternative, wenn man sie bei einem Freund oder Bekannten lagert und dann sollte man auch über verschlüsseln nachdenken?“
    Das ist doch „Tinnef“: Wie viele Leute kennst du, bei denen eingebrochen und ALLES „Computerzeugs“ gestohlen wurde?
    2) WENN du schon über verschlüsseln nachdenkst, dann würd ich einem anderen aber schon 3x nicht trauen…
    3) „Eine Festplatte kann ich vergessen…..meinen Online-Speicher nicht.“ Solange der Server „steht“…ich schätz mal, es gibt viel mehr Serverausfälle, als „Computer-Komplett-Diebstähle“…
    4) du kannst das ja ruhig so machen – ich machs eben anders.

  4. Hallo Hugo
    1) „Das ist doch “Tinnef”: Wie viele Leute kennst du, bei denen eingebrochen und ALLES “Computerzeugs” gestohlen wurde?“

    Sowohl privat und dienstlich kenne ich Fälle. Dienstlich kenne ich zwei Fälle wo bei einem Einbruch alles geklaut wurde und ca. 6 Wochen später, nach dem die komplette Hardware ersetzt war, wurden diese abermals heimgesucht….und zwar bevor die Sicherheitslücke in der Alarmanlage geschlossen werden konnte. Thats life!

    2) „WENN du schon über verschlüsseln nachdenkst, dann würd ich einem anderen aber schon 3x nicht trauen…“
    …und deswegen verschlüssele ich auch online alles Wichtige!

    3) „Solange der Server “steht”…ich schätz mal, es gibt viel mehr Serverausfälle, als “Computer-Komplett-Diebstähle”…“
    …da bin ich mir aber nicht so sicher!
    …ein Online-Backup bedeutet für mich nicht, dass ich nicht nichts auf externe Festplatten speichere. Es ist für mich eine zweite Sicherheitsstufe, die nicht viel im Jahr kostet und mir zusätzlich sehr viel Komfort bietet.

    Gruss
    Nogger
    4) du kannst das ja ruhig so machen – ich machs eben anders.
    Genau!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.