Systemabbilder erstellen mit Windows 7

Genau so einfach wie die Sicherung von Dateien, kann auch ein Systemabbild (Image) des gesamten Rechners mit Boardmitteln in Windows 7 erstellt werden. Beim Einsatz dieser Sicherungsmethode kann bei später auftretenden Problemen (Beispielsweise einem Bluescreen) das erstellte Image mit Hilfe eines Systemreperaturdatenträgers wiederhergestellt werden.

Als erstes muss ausgewählt werden, wo das Image gespeichert werden soll. Dabei steht zur Auswahl das Speichern auf eine externe Festplatte, auf eine DVD oder auf einer Netzwerkfreigabe eines anderen Rechners:

Nach Auswahl des Mediums kann das Image erstellt werden. Im folgenden Fenster wird man über die Datenmenge die benötigt wird informiert sowie über die im Image enthaltenen Laufwerke:

Die Erstellung dauerte auf meinem Testsystem, mit knapp 9 GB Inhalt, ca. 20 Minuten.

Zusätzlich zum Image kann ein Systemreperaturdatenträger erstellt werden. Sollte das System nicht mehr starten kann von dieser CD gebootet werden und das zuvor erstellte Systemabbild wiederhergestellt werden.

Fazit: Nicht nur die Sicherung von Dateien ist ohne zusätzliche Anwendung mit Windows 7 kinderleicht. Auch die Erstellung eines Systemabbilds ist sehr leicht und bietet eine Absicherung im Falle von später auftretenden Problemen.

10 Gedanken zu „Systemabbilder erstellen mit Windows 7

  • 15. September 2009 um 04:25
    Permalink

    Hallo Björn,
    zum Thema Systemabbild habe ich eine Frage: nach welchen Kriterien entscheidet Win7, welche Partitionen alle systemrelevant sind und ins Abbild gehören?

    Ich habe das Problem, dass er 2 Partitionen sichern will (grau ausgewählt und nicht abwählbar). Zum einen Partition C (aktives OS, Windows 7 x64) und zum anderen Partition D (nicht aktives OS, Windows 7 x84).

    Den Bootloader konnte ich bereits auschließen, da ich den 2ten Eintrag mal testweiße entfernt hatte.

    http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=165207&hl=
    Hier hatte ich schonmal vor Wochen nach einer Lösung gefragt. Leider ohne Erfolg.

  • 15. September 2009 um 10:40
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    Hallo Markus,

    denke nicht, dass das am Bootloader liegt. Ich habe bisher selber immer nur mit einer Partition gearbeitet. Wie in dem Forumthread zu sehen ist, gibt es ja auch noch andere mit dem Problem. Werde versuchen das mal nach zustellen. Hört sich aber ganz nach einem Bug an. Möglicherweise können die zu sichernden Partitionen über die Registry geändert werden. Versuche das bis zur Veröffentlichung des zweitel Teils des Beitrags zu klären.

    Gruß
    Björn

  • 15. September 2009 um 13:49
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    Hallo,

    wird denn diesmal die Funktion „Erstellung von Systemabbilder“ in jeder Windowsversion enthalten sein?

    VG
    Robert

  • 15. September 2009 um 16:16
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    Hallo Robert,

    habe leider die Starter Edition von Windows 7 nicht mehr auf meinem Notebook. Laut MS ist das Erstellen von Sicherungen und Systemabbildern von der Starter bis zur Ultimate Version enthalten (somit in allen).

    Gruß
    Björn

  • 3. März 2010 um 13:19
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    Hallo Bjoern,
    gibts vielleicht schon neue Erkenntnisse wie Windows die systemnotwendigen Partitionen auswählt? Seit kurzem ist nämlich meine externe Platte dabei, auf die ich eigentlich sichern will, was ja mit der Einstellung nicht geht.

  • 3. März 2010 um 22:36
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    @Tom Hey Danke, muss ja noch den zweiten Teil des Beitrags schreiben. Hätt ich total vergessen. 😀

    Zu Deiner Frage: Kannst Du dazu im Forum einen neuen Beitrag erstellen und ein Screenshot dazu liefern?

  • 9. März 2010 um 08:08
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    Oh, hab den Kommentar übersehen. Was für einen Screenshot meinst du? Von der Meldung, dass das Backup auf einer zu sichernden Platte liegt? Ich mach das ja per Batch mit wbadmin. Mal sehen ob ich heut abend dran denke.

  • 11. März 2010 um 18:43
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    So, ich hab ne Überraschung. Früher wurde die externe Platte immer als F: erkannt. Darauf konnte nun kein komplettes Systemabbild mehr erstellt werden, weil F: da angeblich mit rein gehörte.
    Nun habe die Platte mal als M: und das Systemabbild könnte erstellt werden.
    Anscheinend ist Windows der Meinung, dass ich auf F: systemwichtige Daten habe.

  • 11. März 2010 um 20:22
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    @Tom Hmm, auf die Idee mit der Umbenennung bin ich ja noch gar nicht gekommen. Werde das am WE mal mit einem Testsystem ausprobieren und schauen ob ich den Fehler irgendwie reproduzieren kann.

  • 12. März 2010 um 08:10
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    War auch nicht wirklich meine Idee sondern hat sich nur bei den Spielereien mit dem USBDLM ergeben. Das MyBook ist halt nun immer M:. 😉
    Ich denke, dass ich vielleicht mal nen Stick oder ne USB-Platte als F: dran hatte und darauf etwas installiert habe oder ein Programm darauf irgendwie verweist. Ist eigentlich merkwürdig, denn ich hab nur Portables aufm Stick. Aber nur so kann ich mir das momentan erklären.

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