Windows Virtual PC und Windows XP Mode bei Technet und MSDN

Wie Microsoft in der letzten Woche bekannt gab, ist sowohl Windows Virtual PC wie auch der XP Mode fertiggestellt und ab dem 22.10.09 als Download verfügbar.

Technet und MSDN Abonennten können jetzt schon die RTM Version der in Windows 7 integrierten Virtualisierungtechnologie nutzen. Seit gestern Abend stehen beide Produkte als Download im Portal zur Verfügung.

Windows Home Server virtualisieren

Für Testzwecke habe ich unter Windows Vista einen virtuellen Windows Home Server mit Virtual PC 2007 genutzt. Mit der Umstellung auf Windows 7 möchte ich aber nur noch das neue Windows Virtual PC nutzen und nicht zusätzlich noch Virtual PC 2007 installieren. Windows Virtual PC unterstützt allerdings nur Client Betriebssysteme wie Windows XP, Windows Vista und Windows 7 und auch nur in den 32bit Versionen (auch wenn der Host ein 64bit System ist).  Serverbetriebssysteme, zu denen auch Windows Home Server zählt, werden nicht Unterstützt bzw. dafür gibt es seitens Microsoft keinen Support.

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VMLauncher für Windows Virtual PC

Warum erst eine virtuelle Maschine starten, um dort eine neue Anwendung zu installieren? Mit VMLauncher können die Anwendungen direkt über das Kontextmenü auf dem Host für die Installation in einer virtuellen Maschine ausgewählt werden. Die Erweiterung, die nur mit Windows Virtual PC funktioniert, benötigt dafür eine Teilkomponente auf den einzelnen virtuellen Maschinen und eine Einstellungskomponente für den Windows 7 Host.

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Windows Vista RemoteApp Update für Windows Virtual PC

Wer Windows Vista höher SP1 schon einmal in einer virtuellen Maschine mit Windows Virtual PC genutzt hat, wird bemerkt haben, dass die sogenannten RemoteApps nicht funktionieren. Bei virtuellen Maschinen mit Windows XP oder Windows 7 werden die installierten Anwendungen auch dem Windows 7 Host zur Verfügung gestellt, so das diese ohne Start der virtuellen Maschine dem Windows 7 System zur Verfügung stehen.

Microsoft hat jetzt ein Update veröffentlicht, mit dem die RemoteApps jetzt auch bei einem virtuellen Windows Vista mit SP2 funktionieren.

Hinweis: Das Update muss nur im virtuellen Windows Vista installiert werden.

Hyper-V Monitor Gadget für Windows 7

Wer die Hyper-V Monitor Minianwendung für die Windows Vista Sidebar genutzt hat, kann das auch mit Windows 7. Da das Gadget für die Kommunikation mit dem Hyper-V Server, so wie es auch schon bei Windows Vista der Fall war, Bestandteile des Hyper-Managers nutzt, muss für die Verwendung mit Windows 7 die Remoteserver Verwaltungstools (RSAT) installiert und die Hyper-V Rollenfunktion aktiviert sein.

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Programmicons im Windows XP Mode anzeigen

Die im Windows XP Mode installierten Programme stehen auch ohne Start der virtuellen XP Maschiene einem Windows 7 System zur Verfügung. So kann zum Beispiel Office 2003 mit einem 64bit Windows 7 genutzt werden. Startet man wie im unteren Screenshot gezeigt Word 2003 und Excel 2003 werden die beiden Programme gruppiert in der Taskleiste als Windows Virtual PC Icon dargestellt und können bei der Fahrt der Maus über das Icon einzeln Aufgerufen werden. Mit einer simplen Änderung können aber auch die einzelnen Word und Excel Icons angezeigt werden.

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Microsoft Hyper-V Server 2008 R2

Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 ist fertiggestellt und steht ab sofort zum Download bereit.

Der kostenlose Virtualisierungsserver ist, wie sein Vorgänger, ein eigenständiges Produkt und benötigt keinerlei Betriebssystem für den Betrieb. Als einzige Systemvorrausetzungen benötigt der Hypervisor einen 64 bit Prozessor mit aktivierter Intel VT oder AMD V Technologie und Hardware Data Execution Prevention (DEP). Intel nennt dies XD bit und AMD NX bit. Und natürlich genügend Arbeitsspeicher für die virtuellen Maschinen.

Hier ein Paar neue Funktionen: Mehr lesen

Virtual Machine Manager 2008 R2 ist fertig!

Momentan überschlagen sich die Neuigkeiten mal wieder. Nun ist auch die neue Managementlösung für virtuelle Maschienen, System Center Virtual Machine Manager 2008 in der Version R2 fertiggestellt. Mit der neuen Version können nun auch Hosts und virtuelle Gäste die auf Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 oder der Hyper-V Rolle in Windows Server 2008 R2 basieren, gemanaged werden. Die neuen Funktionen, die in der R2 Version enthalten sind, habe ich bereits in einem früheren Beitrag beschrieben.

Für Unternehmen mit einer Volumenlizenz ist die neue Version ab dem 01. Oktober 09 verfügbar.
Eine 120 tägige Testversion in deutscher Sprache gibt es hier.

Unterschiede zwischen Hyper-V Server 2008 R2 und der Hyper-V R2 Rolle

Ob die kostenlose Variante oder die integrierte Windowsrolle, beide Virtualisierungsprodukte sind in der zweiten Auflage verfügbar. Doch lohnt sich der Umstieg wenn man bereits die Vorgängerversion einsetzt?

Die folgende Tabelle zeigt, für wenn sich ein Umstieg lohnen würde bzw. was neu ist und wo die Unterschiede liegen:

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Hyper-V erhält BSI Zertifizierung

Das Bundesamt für Sicherheit in der  Informationstechnik (BSI) hat die Hyper-V Rolle in Windows Server 2008 nach dem Common Criteria EAL 4 Standard Zertifiziert. Ist das denn wichtig für eine Virtualisierungstechnologie? Ja! Denn mit der Bescheinigung vom BSI ist sichergestellt, dass die Sicherheit von Microsofts Virtualisierungstechnologie den aktuellen Sicherheitsstandards unterliegt. Was für z.B. Banken oder auch Rechenzentren sehr wichtig und ein K.O. Kriterium bei der Auswahl einer neuen Virtualisierungstechnologie ist.

Mehr Informationen zur Zertifizierung und den getesteten Sicherheitsstandards gibt es im Zertifikats Report.