Windows Home Server „Vail“ als Beta verfügbar

Nach viel spekulationen in den letzten Monaten über die Version 2 von Windows Home Server, hat Microsoft soeben die öffentliche Beta von Windows Home Server Codename "Vail" veröffentlicht.

Die zweite Generation von Microsofts Heimserverbetriebssystem basiert auf Windows Server 2008 R2 und ist damit ein reines 64 Bit System. Die Entwickler haben im Vergleich zur aktuellen Version an vielen Stellen nachgebessert und viele Funktionen der einzelnen Bereiche verbessert.

Neu und komplett überarbeitet ist die Remote Webseite, die auf Basis von Silverlight, nun auch das Streaming von Musik und Videos über das Internet erlaubt und leicht zu bedienen ist.

Funktionen die bislang über Add-Ins hinzugefügt werden mussten sind in der neuen Version bereits eingebaut wie beispielsweise die Personalisierung der Remote Webseite, Unterstützung für mehr Medienformate wie MPEG-4, 3GP, H.264, ADTS, AVI, MPEG-2, AAC, MP3, LPCM, MPEG-1 oder die Unterstützung für DLNA Geräten.

Auch der seit Windows 7 verfügbaren Heimnetzgruppe kann der neue Windows Home Server beitreten und ermöglicht so ein kinderleichtes Freigeben und Teilen von Dateien und Druckern im Netzwerk.

Bei den Sicherungsfunktionen von Windows Home Server hat sich in der zweiten Version einiges getan. Bislang können Computersicherung nicht gesichert werden, was mit "Vail" nun möglich wird. Zusätzlich kann nun bei der Deinstallation des Home Server Connectors entschieden werden, ob die Computersicherungen auf dem Home Server archiviert werden sollen.

Die Systemvorraussetzungen von Windows Home Server Codename "Vail":

  • 1.4 GHz x64 Prozessor
  • 1 GB RAM
  • 160 GB HDD

Weitere Informationen zur Beta Version von "Vail" findet ihr unter anderem im Home Server Blog.

Wer Windows Home Server Codename "Vail" selber einmal testen möchte, kann die englische Beta Version bei Microsoft Connect nach vorheriger Registrierung herunterladen.

4 Antworten auf „Windows Home Server „Vail“ als Beta verfügbar“

  1. Klar kannste daraus auch nen kleinen Intranet-Server machen. Allerdings sind Port 80 und Port 443 bereits vom IIS belegt. Entweder du musst ein Unterverzeichnis dafür nutzen (wenn Du den IIS dafür nutzen willst) oder Du installierst einen Apache parallel und konfigurierst dort einen anderen Port.

  2. Wenn der neue Homeserver auf Windows Server 2008 R2 barsiert, sollte doch auch der neue IIS 6.0 inclusive sein. Und dieser unterstützt doch PHP. So hat man ja eine riesige Auswahl an Internetanwendungen.

  3. Hat es einen bestimmten Grund außer warum man jetzt auf 64 Bit setzt? In die Windows 7 Heimnetzgruppe hätte man auch mit Windows 2008 Standard joinen können.

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